Natürliche Baby-& Familienprodukte
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Spiele- Schweizer Fair Trade Projekt

Unser Spielsachen und Instrumente werden vom Schweizer Unternehmen Kalebasse importiert, welches aus der Projektarbeit der mission 21 mit Partnerkirchen in Übersee gewachsen ist. Dieses Projekt gehört zu den Pionieren der Fair-Trade Bewegung in der Schweiz. Vor 50 Jahren begann der Verkauf von Curry aus Indien, der dort ein Frauenprojekt direkt unterstützte. In den 60er Jahre kamen kunsthandwerkliche Produkte von Projekten in Kamerun und später aus vielen anderen Ländern dazu. Die Waren werden nach den Prinzipien des Fairen Handels importiert und unterstützen damit rund 30 Gruppen von HandwerkerInnen oder deren Vereinigungen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Die Kalebasse beschäftigt heute ungefähr 50 Frauen und Männer. 40 sind freiwillige MitarbeiterInnen, weitere 7 Angestellte, teilen sich drei Vollzeitstellen und schenken zusätzliche Zeit.

Ziele der Kalebasse in den Ländern des Südens: Nachhaltige Entwicklung durch soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung, Schutz der Umwelt und Erhalt der kulturellen Vielfalt. Gerechte weltweite Handelsbeziehungen. Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von ProduzentInnen. Gezielte ganzheitliche Hilfe zur Selbsthilfe.

Ziele in der Schweiz: Den Fairen Handel breit bekannt machen. Interesse und Verständnis für die Menschen und deren Lebenssituationen in den Ländern des Südens wecken. Zur Begegnung mit anderen Kulturen anregen. Die Freude am schönen und lebensfrohen Kunsthandwerk weitergeben ...

Deswegen gilt: Fairer Handel! Um die obengenannten Ziele zu erreichen, wird nach folgenden Prinzipien gearbeitet: Aufbau langfristiger, stabiler und partnerschaftlicher Handelsbeziehungen. Direkter Kontakt mit den Handwerkerinnen und Handwerkern bzw. mit deren Vereinigungen. Bezahlung kostendeckender Preise, die eine wirtschaftliche Existenz sichern. Vorfinanzierungen und Gewährung von Arbeitskrediten. Beratung in den Bereichen Produktentwicklung, Marketing, Lieferlogistik, Erschliessung neuer Märkte. Transparenz über die ganze Handelskette, von den ProduzentInnen im Süden bis zu den KundInnen in der Schweiz.